Effizienzsteigerung durch Rotorblattwinkelmessung und Rotorblattkorrektur

Wenn eine Windenergieanlage nicht rund läuft, liegt es oft an etwas, das man von außen kaum sieht: Die drei Rotorblätter stehen nicht exakt im gleichen Winkel. Schon kleine Abweichungen von weniger als einem Grad reichen aus, um Vibrationen zu erzeugen, den Ertrag zu senken und die Anlage langfristig zu belasten.

Die gute Nachricht: Das Problem lässt sich messen, korrigieren und dokumentieren.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt ein aktuelles Projekt von 8.2 Kesenheimer & Loos.

Lasermesssystem zur Blattwinkelmessung

Präzise eingestellte Rotorblattwinkel sind entscheidend für den effizienten und schwingungsarmen Betrieb von Windenergieanlagen. Im Rahmen einer Inspektion erfasste 8.2 Kesenheimer & Loos die Rotorblattwinkel an einer 4-MW-Anlage. Die Ausgangsmessung ergab folgende Werte:

RB1: -0,35°

RB2: 0,08°

RB3: 0,27°

-> eine Differenz von 0,62°.

Der zulässige Grenzwert gemäß GL-Richtlinie liegt bei 0,60°. Die Anlage überschritt diesen Wert damit knapp, aber messbar.

In enger Abstimmung mit dem Serviceteam vor Ort wurden die Rotorblattwinkel anschließend korrigiert. Eine Validierungsmessung bestätigte die erfolgreiche Einstellung:

RB1: 0,12°

RB2: -0,04°

RB3: -0,07°

-> die Differenz lag nun deutlich innerhalb des zulässigen Bereichs. Die neu eingestellten Winkel wurden abschließend markiert und dokumentiert.

„[Platzhalter Zitat Jens Kesenheimer]"

Ergebnis: Die Schwingungen auf die Gesamtanlage konnten spürbar reduziert werden. Der Gesamtaufwand für Messung, Korrektur und Validierung betrug rund vier Stunden.

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