Blendgutachten

Obwohl Photovoltaik-Module so beschaffen sind, dass ein Großteil des Lichts von dem Solarmodul absorbiert, wird ein geringer Anteil des Sonnenlichts an der Moduloberfläche reflektiert.

Bei der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage ist daher darauf zu achten, wie sich Reflexionen auf naheliegenden Straßen, Bahnschienen, Gebäuden etc. bemerkbar machen und ob sie zu einer Beeinträchtigung des Straßen- oder Schienenverkehrs durch Blendung oder bei Gebäuden zu einer Belästigung der Anwohner führen.

Ein Blendgutachten kann bereits vor Baubeginn der Photovoltaikanlage Klarheit über die Auswirkungen der Sonnenreflexionen auf die Umgebung schaffen. Somit können noch während der Planungsphase Änderungen am Anlagendesign durchgeführt werden. Damit werden hohe Folgekosten für nachträgliche Maßnahmen, wie z.B. einen Sichtschutz zur Reduktion von Reflexionen, vermieden. Unsere Analysen stellen fest ob und wie lange Reflexionen auf einer Straße oder an Gebäuden wahrgenommen werden können.

Sollten Reflexionen auftreten, werden diese minutengenau im Gutachten festgehalten und durch unsere Experten in Bezug auf rechtliche Vorgaben für Immissionen beurteilt.

8.2 nutzt den standortbezogenen Sonnenverlauf und digitale Geländemodelle zur Analyse von Reflexionsereignissen ausgehend Ihrer festaufgeständerten Photovoltaikanlage in Bezug auf beliebige Objekte. Diese können zum Beispiel Autobahnen, Bahntrassen oder Wohnhäuser sein. Auf Basis verschiedener Parameter, wie z.B. die Dauer der Reflexionen und der Einfallsrichtung, bewerten wir dann die Risiken bzw. das Störpotential für das entsprechende Objekt.